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13 Mädels und ein Junge entdeckten beim Girls Day am 23. April bei der BIS HIMA, dem Industrie-Instandhaltungsunternehmen im Industriepark Oberbruch, eine völlig neue Welt. Pünktlich um 8.30 Uhr nahmen Ausbildungsleiter Anton Thuy und Ausbilder Peter Strökens die Jugendlichen an Tor 2 in Empfang, um sie in der Ausbildungswerkstatt in typische Männerberufe hineinschnuppern zu lassen. Denn seitdem es den Girls Day gibt, ist BIS HIMA mit dabei. Diesmal kamen Schülerinnen der Realschulen Heinsberg, Erkelenz und Ratheim, der Hauptschule Haaren, der Gesamtschule Wassenberg und des Gymnasiums Geilenkirchen. Die Jugendlichen brachten nicht nur die richtige Portion Neugierde mit, sondern toppten auch die bisherigen Girls Days durch ihr großes Aufgebot. Denn so viele junge Mädchen konnte BIS HIMA bisher noch nicht begrüßen. „Das spricht für das Interesse der Schülerinnen am Handwerk, aber auch für unser Qualifizierungsangebot“, freut sich Anton Thuy. Nach der offiziellen Begrüßung stellten die Auszubildenden selbst den jungen Mädchen ihre Berufe vor. Und dann hieß es auch schon für die unerschrockenen Girls, ’ran ans Werk. Mutig griffen sie zum Werkzeug, bedienten nach kurzer Anleitung die Bohrmaschine, den Lötkolben, stanzten und hämmerten, was das Zeug hielt. „Ich hab zwar keine Ahnung vom Handwerk, aber einen Nagel kann ich in die Wand schlagen“, sagte Laura. Von Janna erfuhren wir, dass sie sogar einen eigenen Werkzeugkasten besitzt. Sie fand es prima, einmal einen Industriebetrieb von innen zu sehen. Oder Susi - was sie einmal werden möchte, weiß sie noch nicht. Gerade deshalb nutzt sie jedes Angebot, um sich zu informieren. Die Mädels fanden es „cool,“ und hatten sichtlich Spaß, zumal sie ihre Arbeitsergebnisse mit nach Hause nehmen durften. In der Mittagspause spendierte die HIMA Pommes, um 14.30 Uhr gab es eine kurze Abschlussbesprechung und dann verabschiedeten sich die Jugendlichen gut gelaunt und mit einem Tag voller neuer Eindrücke im Kopf. |